Ökologische Verantwortung, höhere Erträge –
das eoil-Systemplus in Landmaschinen.

Neben dem Einsatz in Lkw und Baumaschinen werden zahlreiche unserer Systeme auch in Landwirtschaftsmaschinen verbaut. Seit 2005 nutzt die KWS SAAT AG in ihrem Landwirtschaftsbetrieb in Northeim/Wetze unser Ein-Tank-System. Mit mehr als 40 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ist KWS weltweit in 70 Ländern aktiv und gehört zu den größten Pflanzenzüchtungsunternehmen in der Welt.

Im Betrieb in Wetze gaben die neuen Steuerrichtlinien für Mineralöle den Anstoß für den Einsatz von Pflanzenöl als Kraftstoff. Seitdem Landwirte nur noch für maximal 10.000 Liter Diesel eine teilweise Rückerstattung der Mineralölsteuer erhalten, suchen viele nach Alternativen. „Bei einem Jahresverbrauch von 80.000 Liter Diesel mussten wir handeln und setzen seitdem kaltgepresstes Rapsöl als Energiequelle ein“, erklärt der Betriebsleiter Prelle. Zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung bestand der Maschinenpark von KWS in Wetze bereits zu 100 Prozent aus Schleppern und Mähdreschern der Marke New Holland. Die geleasten Fahrzeuge lieferte unser zertifizierter Vertriebs- und Servicepartner New Tech in Harsum bei Hildesheim, der für den Betrieb den ersten Schlepper 2005 auf Pflanzenölbetrieb umrüstete.

Während anfangs durch den Pflanzenölbetrieb noch defekte Einspritzpumpen und Steuergeräte an den Traktoren zu beklagen waren, läuft die heutige New-Holland-Generation mit Rapsöl ohne Probleme. Erst im Herbst 2006 kamen die drei neuen T8030-Schlepper und ein TVT170 auf den Hof, die die alte Generation der TG- und TM-Serie ersetzen. Vor der Auslieferung bestückte New Tech alle KWS-Landmaschinen mit dem eoil-Systemplus. Rund 600 Betriebsstunden sind die Schlepper seitdem störungsfrei im Einsatz. Keine Kraftstoffpumpe, kein Ultraschallgefäß (USG) musste bislang ausgetauscht werden. Mit der Zuverlässigkeit zeigt sich der Betriebsleiter Christian Prelle sehr zufrieden. Das gilt gleichermaßen für die beiden ebenfalls zum Maschinenpark der KWS in Wetze gehörenden pflanzenölbetriebenen Schlepper TM155 und den Mähdrescher CR9080.

„Heute kaufe ich zirka 70.000 Liter Rapsöl und nur noch etwa 10.000 Liter Diesel im Jahr. Denn der Verbrauch ist mit dem Pflanzenöleinsatz nicht angestiegen. Gegenüber dem reinen Dieseleinsatz spare ich aber gut 30 Prozent an Treibstoffkosten“, argumentiert Prelle. Etwa 65 Cent kostet ihn der Liter Pflanzenöl. Für einen Liter Diesel muss er derzeit 90 Cent bezahlen. Diesel benötigt der Betriebsleiter nur noch für die Wintermonate, in denen er auch aufgrund der wenigen Betriebsstunden seiner Maschinen ganz auf den Dieselbetrieb umstellt. „Reine Vorsichtsmaßnahme“, versichert Prelle. Er weiß, dass bei dem eoil-Systemplus alle zugelassenen Kraftstoffe in Reinform oder in jedem beliebigem Mischungsverhältnis eingesetzt werden dürfen.

Wenn beim Betanken oder auch bei kleineren Reparaturen an der Kraftstoffanlage auf dem Acker Treibstoff ausläuft, muss der KWS-Betrieb keine Bedenken haben. Das Pflanzenöl ist im Boden in kurzer Zeit biologisch abbaubar und nach der deutschen Gesetzgebung in die niedrigste Wassergefährdungsklasse eingestuft. Somit kommt die KWS in Wetze auch ihrer Selbstverpflichtung gegenüber der Gesellschaft nach. Das Unternehmen will ganz im Sinne der Philosophie von eoil ein Vorbild im verantwortungsvollen Umgang mit Mensch, Natur und Umwelt sein.